Software modernisieren und Kosten senken mit Falktron: Gegründet von Matthias Mut und Sebastian Schweppe in Oelde, Nordrhein-Westfalen, analysiert die Falktron GmbH gewachsene Altsysteme, bewertet technische Risiken und baut Anwendungen durch iteratives Testen, KI-gestützte Entwicklung und parallelen Betrieb schrittweise neu auf, ohne den laufenden Geschäftsbetrieb zu gefährden.
Der schleichende Verfall gewachsener Unternehmenssoftware
Sie passten besser zu den eigenen Abläufen als jede Standardlösung und wuchsen mit jedem neuen Bedarf weiter. Über Jahre kamen Sonderfälle, Übergangslösungen und Wissen einzelner Entwickler hinzu.
Manche dieser Personen sind längst nicht mehr im Unternehmen, während die Software weiter zentrale Aufgaben übernimmt. Aus einem praktischen Werkzeug wurde ein zentrales System. Doch je länger eine solche Anwendung besteht, desto stärker hängt sie an Entscheidungen aus vergangenen Zeiten. Wenn dann auch das Framework ausläuft, wird der Betrieb schwer planbar.
Alte Software wirkt oft stabil, solange sie jeden Tag läuft. Doch laufender Betrieb sagt wenig darüber aus, ob ein System auch in zwei Jahren noch sicher arbeitet. Läuft die technische Basis aus, fehlen Sicherheitsupdates und Hersteller-Support. Dann lösen einzelne Korrekturen oder zusätzliche Funktionen das eigentliche Problem nicht mehr.
Das Risiko zeigt sich meist schrittweise. Eine neue Schnittstelle braucht mehrere Umwege, sobald das alte System moderne Standards nur begrenzt unterstützt. Ein Update dauert länger, wenn eine alte Bibliothek andere Teile der Anwendung blockiert. Manche Module bleiben unverändert, da nur noch wenige Personen die Folgen einer Änderung einschätzen können.
Hinzu kommen Aussetzer, die zunächst wie Einzelfälle wirken. Ein Prozess hängt, eine Auswertung läuft nicht durch, oder ein Dienst muss neu gestartet werden. Solche Störungen zeigen, dass das System nicht nur schwer wartbar ist, sondern im Betrieb an Grenzen kommt. So verliert ein Unternehmen nicht an einem Tag die Kontrolle, sondern über viele kleine Ausnahmen.
Strategische Analyse und der Weg zum Systemneubau
Trotzdem zögern viele Firmen, da sie hohe Kosten fürchten und die Ablösung sichtbar in den Betrieb eingreift. Daten müssen vollständig übernommen werden und Schnittstellen müssen verlässlich laufen.
Eine Softwaremodernisierung beginnt mit echten Vorgängen aus dem Betrieb. Das Projektteam nimmt zum Beispiel einen Auftrag und eine Rechnung und verfolgt beide durch das Altsystem. Dabei wird sichtbar, welche Daten entstehen, welche Regeln greifen und wo Übergaben an andere Bereiche erfolgen. So zeigt sich früh, welche Abläufe das neue System später ohne Bruch abbilden muss.
Danach wird dieses Bild mit Code, Datenbanktabellen und vorhandenen Unterlagen abgeglichen. Auch alte Schnittstellen werden geprüft, bevor sie im Neubau zu unnötigem Aufwand führen. Dieser Abgleich verhindert, dass wichtige Sonderfälle erst im laufenden Betrieb bemerkt werden.
Der methodische Ansatz der Falktron GmbH
Falktron setzt dort an, wo alte Software eng mit gewachsenen Abläufen verbunden ist. Beide haben über viele Jahre Anwendungen in verschiedenen Branchen entwickelt und technische Entscheidungen begleitet. Daraus entstand ein Ansatz, der zuerst prüft, welche Aufgaben ein Altsystem im Betrieb erfüllt.
Vor der Softwaremodernisierung erfasst Falktron die vorhandenen Datenstrukturen und bewertet technische Risiken. Dabei gleicht das Team zuerst das fachliche Verständnis der Führung mit den Geschäftsregeln ab. Anschließend prüft es Codebasis und Unterlagen, bevor echte Fälle aus dem Betrieb zeigen, ob das Zielbild stimmt. Daraus entsteht ein Migrationsplan, nach dem die neue Software Schritt für Schritt aufgebaut wird. Moderne Coding-Methoden und KI-gestützte Entwicklung helfen dabei, wiederkehrende Aufgaben schneller zu erledigen.
- In Iterationen testen: Kleine Testgruppen prüfen neue Funktionen im Alltag. Erst wenn ein Schritt stabil läuft und fachlich abgenommen wurde, folgt der nächste.
- Vertraute Oberflächen erhalten: Wenn es zum Betrieb passt, bleiben bekannte Oberflächen bestehen. Im Hintergrund ersetzt Falktron alte Logik durch neue Strukturen.
- Händische Eingaben reduzieren: Alte Eingabemasken werden auf die Felder gekürzt, die wirklich noch manuell nötig sind. Weitere Informationen kommen aus vorhandenen Daten oder angebundenen Systemen.
So entsteht ein Wechsel, der für Teams nachvollziehbar bleibt und den Betrieb nicht unnötig belastet.“”
Sicherer Übergang durch Parallellauf und Migration
Beim Wechsel sollte das neue System nicht auf einen Schlag übernehmen. Im Parallelbetrieb laufen Alt- und Neusystem für eine Übergangszeit nebeneinander. Fachbereiche vergleichen dann Rechnungen und Aufträge direkt im Alltag. Abweichungen fallen auf, bevor das alte System abgeschaltet wird. So sinkt das Risiko von Datenfehlern und Prozessabbrüchen.
Die Datenmigration braucht eigene Prüfregeln. In alten Systemen enthalten Felder oft Werte, die nicht mehr zur ursprünglichen Logik passen. Ein Statusfeld kann zum Beispiel neben „offen“ und „erledigt“ auch alte Sonderwerte enthalten. Deshalb müssen Daten vor dem Go-Live auf Vollständigkeit und fachliche Plausibilität geprüft werden.””
Der direkte Kontakt hilft, wenn fachliche Fragen schnell geklärt werden müssen. Security-Audits für Embedded- und Maschinensoftware gehören ebenfalls zum Angebot.
Falktron hat dabei einen wichtigen Beitrag geleistet, Risiken früh zu erkennen und zu schließen.“”
Unternehmen sollten ihre Software modernisieren, bevor die Risiken zu groß werden. Wenn Support fehlt oder ein Ausfall droht, entscheidet nicht mehr der beste Zeitpunkt, sondern der Handlungsdruck.